• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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24.01.2009, erstellt von MK

So heizen die Grazer


Die meisten Grazer heizen mit Öl – Fernwärme und Gas sollen aber forciert werden. Wer dazu auch eine Förderung will, verliert leicht die Orientierung: Wir versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.


(Foto: photos.com)


Heizöl ist nach wie vor die beliebteste Heizart der Grazer: „Immerhin 28 Prozent aller Haushalte der steirischen Landeshauptstadt setzen auf eine Ölheizung“, sagt Johann Ofner, stellvertretender Leiter des Grazer Umweltamts. Gleich dahinter folgt bereits Fernwärme mit 26 Prozent; mit Gas heizen zudem 19 Prozent. Auf den hinteren Plätzen landen – statistisch betrachtet – Strom (16 Prozent) und Holz sowie Kohle mit sieben Prozent. „Vereinzelt finden sich zudem Hackschnitzel-Heizungen und auch Wärmepumpen“, sagt Ofner.

1,4 Millionen Förderung

Erneuerbare Energien, Fernwärme und Gas sollen aber, so der Wunsch der Stadt, forciert werden – auch im vergangenen Jahr wurde die Umstellung vorangetrieben: „Insgesamt wurden 1,4 Millionen Euro aufgewendet, um 398 Wohnungen auf Fernwärme oder Gas umzustellen.“ Dabei bekommt allerdings nicht jeder Grazer gleich viel: „Die Höhe der Subvention hängt von der Verfügbarkeit eines Anschlusses, der Größe der Wohnung und nicht zuletzt vom Einkommen der Person ab.“

Es zeigt sich: Den Überblick zu wahren, ist oft nicht leicht; komplizierte Rechnungen warten auf die „Umsteller“. „Verdient etwa eine Person weniger als 871 Euro netto und lebt allein, so bekommt sie beim Fernwärme- oder Gas-Umstieg 100 Prozent Förderung – liegt man aber als Alleinlebender über 1420 Euro im Monat, so verdient man zu viel für eine Förderung seitens des Umweltamts“, so Ofner.

Auch das Land hilft

Zudem ist es nicht nur die Stadt, die hilft – auch das Land greift Grazern bei der Heizungs-Umstellung oder beim Neubau unter die Arme. „Im Sanierungsfall bekommt man auch für Gas- oder Ölheizungen einen Annuitätenzuschuss – was einem günstigen Darlehen entspricht“, sagt Peter Sohar vom Institut für wirtschaftliche Ölheizung. Auch für Pellets hat das Land eine Subvention von 1400 Euro vorgesehen; und bei Solarheizungen gibt’s ebenfalls einen Zuschuss – von der Stadt Graz werden pro Quadratmeter Heizung 50 Euro Subvention gewährt.

Wer wie viel an Zuschuss bekommt, entscheidet sich also meist individuell – die Verwirrung ist somit vorprogrammiert. Deshalb: Bei welchen Service-Stellen man sich am besten informieren kann, lesen Sie im Info-Kasten unten!

 

Weitere Infos zur Heizungsförderung:

  • LandesEnergieVerein: www.lev.at
  • Umweltamt der Stadt Graz: www.oekostadt.graz.at
  • Energieberatungsstelle des Landes: Hotline, wochentags von 8.30 bis 12.30 Uhr.
    Tel.: 0 316/877-34 13 und 39 55

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Evelyn Peternel

Telefon: 0316/7070-39
Fax: 0316/ 7070-30
Email: evelyn.peternel@media21.at