• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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03.02.2009, erstellt von MK

„Pfuscher“ haben wieder Hochsaison


2008 gab’s in Graz weniger Anzeigen wegen Schwarz-arbeit – doch heuer kommt der „Boom“.


Seit geraumer Zeit bereits schickt die Wirtschaftskammer so genannte „Sheriffs“ durch die Stadt, um der Schattenwirtschaft Einhalt zu gebieten – mit Erfolg: In den vergangenen fünf Jahren wurden 270 Anzeigen wegen Schwarzarbeit allein für den Raum Graz eingebracht. Im abgelaufenen Jahr allerdings waren es vergleichsweise wenig: „2008 wurden 23 Anzeigen an Gewerbebehörde und Finanzamt weitergeleitet“, sagt Leopold Strobl, der Leiter des Erhebungsdienstes. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 konnte man 64 Anzeigen erstatten.
Doch die Anzeigen allein sind es nicht, die die Arbeit der „Sheriffs“ ausmachen: „Unsere Arbeit ist es vielmehr, die Leute zu informieren – insgesamt wurden im Vorjahr in Graz 300 solche Erhebungen durchgeführt. Ersttäter werden nicht gleich angezeigt – wir sind ja keine Bluthunde“, sagt Strobl.

Illegale Friseure

Die Hauptgruppe der „Übeltäter“ findet sich übrigens im Bereich Gewerbe und Handwerk – nicht auf dem Bau, wie oftmals vermutet: „Unsere ,Top-Gruppe‘ sind mobile Friseure: Viele üben ihren Job ohne Anmeldung aus – und verteidigen das als Nachbarschaftshilfe.“ Weiters auffällig: „Auf Flohmärkten stoßen wir oft auf Leute, die unangemeldet ein Gewerbe ausüben – Leute, die haufenweise elektrische Geräte bei ihren Nachbarn schnorren und dann verkaufen“, sagt Strobl. „Da passiert’s dann auch, dass die Verkäufer extra ihre Kennzeichen vom Auto abmontieren – damit wir sie ja nicht verfolgen können.“
Für heuer erwartet man sich übrigens – im Gegensatz zum Vorjahr – wieder eine Zunahme in der Schattenwirtschaft: Laut einer aktuellen Market-Umfrage geben 14 Prozent der Befragten an, künftig vermehrt „Pfuscher“ engagieren zu wollen – was den Anteil der Schwarzarbeiter um fünf Prozent erhöhen wird.

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Evelyn Peternel

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