Da hilft auch kein völkerverbindender Arnie: Im Jänner kamen nur noch halb so viele Touristen aus den USA nach Graz wie 2008. Umso unerfreulicher, wenn man bedenkt, dass Graz in der Vergangenheit sehr stark von den amerikanischen Sommergästen profitierte: Mit 26.567 Nächtigungen im Jahr 2008 bildeten die US-Amerikaner die viertstärkste Touristengruppe.
Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr kennt den Grund für das plötzliche Desinteresse unserer nordamerikanischen Freunde: „Dieser Trend ist ganz eindeutig auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Die US-Amerikaner, aber auch die Kanadier, wollen kein Geld mehr für Urlaube ausgeben.“ Eine Besserung der Situation ist, vermutet Hardt-Stremayr, nicht in Sicht: „Solange die Welt vor der Krise zittert, werden die Leute nicht öfter in den Urlaub fahren.“
Quellmärkte 2008
- Österreich: 372.016 Nächtigungen
- Deutschland: 155.367
- Italien: 39.101
- USA: 26.567
- Schweiz: 18.418
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