• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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22.05.2009, erstellt von

Mode aus der „Zukunft“


3 D-MODE. Erst seit Ende ’08 gibt es die Grazer Firma „dresscode21“: Sie will mit Business-Shirts und 3D-Scan-Kleidung die Mode revolutionieren – und gegen die Krise ankämpfen.


Das dresscode21 Team: Evelina Lundqvist, Reinhard und Renate Willfort (v.l.)


Oft ist es die eigene Not, die erfinderisch macht. Auch bei Renate und Reinhard Willfort war dies so – der ewige Anblick von Hemd und Krawatte brachte das Ehepaar auf die Idee, eine Alternative für den Geschäftsmann von heute zu finden. „Ich war unglücklich darüber, immer Hemden anziehen zu müssen. Da lag es nahe, etwas Neues zu finden – und damit Geld zu machen“, lachen die beiden. Herausgekommen ist dabei ein Business-Hemd aus Naturfaser, das man ohne Krawatte zum Anzug tragen kann – „und das auch noch gut aussieht!“
Das war vor etwa eineinhalb Jahren – seither hat sich viel getan: Zehn Monate lang wurde das Projekt vorbereitet, im November die Firma „dresscode21“ gegründet. „Anfangs haben wir gemeinsam mit der Modeschule Graz das Design entworfen, danach nach einem perfekten Stoff gesucht – das Hemd ist aus Naturfaser, die man nicht bügeln muss.“ Eine kleine Revolution der Modewelt? „Ja, das ist der Plan“, lächelt das Ehepaar.
Ein Plan, der aufgeht: Mehrere Hundert Shirts gingen bereits über den virtuellen Ladentisch – denn das Shirt gibt’s nur im Internet zu kaufen. Und der Zustrom an Kunden wächst; obwohl der Preis jenen eines „normalen“ Hemdes übersteigt: Zwischen 120 und 140 Euro kosten die Business-Leiberl.

3D-Körper-Scanner

Mit dem nächsten Projekt will das „dresscode21“-Team noch einen Schritt weiter gehen: Man will die Produkte völlig personalisieren – nicht nur in puncto Farbe und Design, sondern vor allem bei der Passform. Wie das geht? „Wir planen, einen 3D-Scanner einzusetzen, der den Körper komplett vermessen wird – aus diesen Daten wird dann ein individuelles Shirt gefertigt.“ Die Uni Maribor hilft den Grazer Designern bei den technischen Details – „unsere Vision ist eine komplett personalisierte Kleidung, mit der jeder seinen individuellen Stil ausdrücken kann.“

 

Ideen gegen die Krise

Kreative Köpfe gesucht
Der „Grazer“ und das Wirtschaftsressort des Landes suchen Grazer Firmen und Start-Ups, die eine kreative Geschäftsidee haben, mit der sie gegen die Krise „ankämpfen“ wollen.
Vorschläge sind willkommen: www.idee-gegen-die-krise.at und ideen@media21.at

 

Umfragen:

  • Was halten Sie von individuell gestalteter Mode? - zum Voting
  • Gibt es diese kuriose Idee – eine Klobürste für Linkshänder – bereits irgendwo auf der Welt? - zum Voting

 

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Evelyn Peternel

Telefon: 0316/6051-2617
Fax: 0316/ 6051-2641
Email: evelyn.peternel@media21.at