• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

E-Paper
Die gesamte Ausgabe
als PDF zum
Download
E-Paper

08.06.2009, erstellt von

Sonniges Zeitgefühl


Mit Sonnenuhren erobert der Grazer Eduard Paulitsch nun die ganze Welt. Sein Motto „Zurück zum Ursprung“ fruchtet ...


Eduard Paulitsch, Designer der Solarplexus-Sonnenuhren


Na, wenn das mal keine gelungene Ansage in Zeiten der Krise ist. „Zurück zum Ursprung“, sagt Eduard Paulitsch über seine Uhren, denn: Es sind weder digitale noch analoge oder Taschen-Uhren, die der Grazer herstellt. Der „Ursprung“ liegt für das sonnige Gemüt noch viel weiter zurück in der Geschichte. Sonnenuhren sind es – die einwandfrei funktionieren, aber doch nicht das Ablesen der Uhrzeit als alleinigen Zweck haben. „Ich will diese Uhr als Schmuck etablieren“, erklärt er.

Vor einem Jahr kam Paulitsch die Idee dazu, jetzt legt er richtig los: „Auch mit Hilfe von Prominenten, die die Kette schon fleißig tragen.“ So wie jüngst PRO-7-Talkerin Sonya Kraus, die die Messing-Version (89 Euro) am Life Ball ausführte.

Mit dem ungewöhnlichen neuen Schmuck will Paulitsch vor allem „offenes, tolerantes Publikum erreichen“ und damit auch karitative Zwecke unterstützen: „Ich plane, dass künftig pro verkaufter Uhr fünf Euro an den Verein Aids Life gehen“, ist er stolz. Einiges an Geld wird in Zukunft aber auch an die Werkstätten im Odilien-Institut wandern: „Ich werde die Produktion von Ungarn nach Graz verlegen – auch wenn es im Odilien-Institut vielleicht etwas teurer ist.“

Nach dem Start seines Online-Shops (www.solarplexus.cc) diese Woche ist der hauptberufliche Malermeister im Herbst mit seinem Schmuck auch auf der Modemesse in Paris präsent. Dort wird er Interessierten auch erklären, wie es zum Produktnamen „Solarplexus“ kommt: „So bezeichnet man ein Nervenfasergeflecht in der Bauchgegend, das für Gefühle und Emotionen verantwortlich ist“, sagt er und deutet auf die Uhr, die genau an dieser Stelle an der Kette baumelt. Und sein Solarplexus, sein Bauchgefühl also, ist es auch, das ihm Kraft gibt: „Ich weiß, dass meine Idee funktoniert ...“ Kleine Kinder in Afrika haben die „schmuck“e Sonnenuhr von Macher Eduard Paulitsch (o.) geschenkt bekommen. Andere wie Sonya Kraus (r., Mitte) trugen sie etwa jüngst am Life Ball.

UMFRAGE :

Stimmen Sie mit: Was halten Sie von der modischen Idee mit der Sonnenuhr? Zum Voting