Mit NASA-Strategie gegen die Wirtschaftskrise

Umdenken ist angesagt. Eine Grazer Firma unterstützt Leute, die durch die wirtschaftlichen Turbulenzen in eine Krise geschlittert sind – mit Methoden aus Gehirnforschung, Spitzensport und von der NASA!

nasa -

Was die NASA kann, können wir schon längst – so ähnlich lässt sich die Arbeit von Michael Weiss beschreiben: Der Coach und Trainer begleitet Menschen durch Krisensituationen – und nimmt dafür Methoden zur Hand, die bei der NASA oder in der neuesten Gehirnforschung Anwendung finden.
Ein Beispiel gefällig? „Die NASA hat ihren Astronauten im Training Brillen aufgesetzt, die das Gesehene um 180 Grad drehen – um sie auf abnorme Zustände im All vorzubereiten“, sagt der Unternehmer. Nach 26 Tagen jedoch geschah bei den Raumfahrern etwas überaus Seltsames: „Die Astronauten sahen wieder ,normal‘. Denn: Wird das Gehirn eine lange Zeit mit gewissen Informationen bombardiert, ist es mehr oder minder umprogrammiert.“
Aus diesem Paradoxon leitet Weiss nun auch den Denkansatz für seine Coachings ab: „Dasselbe Prinzip gilt ja auch für jeden Einzelnen – wenn ich mir etwas nur lang genug vorstelle, wird es auch eintreten“, sagt er. Mit dieser Methode – Weiss hat ihr den Namen „Fokus Prinzip“ verpasst – hilft der Grazer mit seinem Team nun Menschen und Firmen in wirtschaftlichen Krisensituationen. „Basis dafür ist ein Werkzeugkoffer, mit dem jeder Einzelne sich auf seine Stärken und Limitierungen fokussieren kann.“ Dies komme gerade bei Menschen, die derzeit auf Arbeitssuche sind, bestens an: „Da kann’s schon mal passieren, dass ein Teilnehmer nach 20 Jahren in derselben Tätigkeit draufkommt, dass ihm das eigentlich nie Spaß gemacht hat.“
Diesem „Aha“-Erlebnis folgt dann eine weitere Begleitung durch die Trainer – so lange, bis sich Erfolg einstellt: „Wir begleiten die Menschen so lange, bis sie den Durchbruch erreichen – dafür geben wir sogar eine Erfolgsgarantie ab.“
Dass die Methode funktioniert, weiß man auch am Campus02 – dort wird das „Fokus Prinzip“ ebenso praktiziert wie im Autocluster. Demnächst soll es auch Joblosen zugute kommen: Mit dem AMS wird über eine Kooperation verhandelt.

Nähere Infos zum Fokus Prinzip erhalten Interessierte auf www.fokus-prinzip.com und unter der Telefonnummer 0 316/90 15-0.

 

Voting: Was halten Sie von der Idee, mit NASA-Methoden die Krise zu bekämpfen? Zum Voting

26.06.2009 12:54 Uhr
Stefan
28.06.2009, 10:09
Können hier keine Webadressen gepostet werden?
Stefan
28.06.2009, 10:08
Hoffentlich geht es jetzt: www.turmdersinne.de/dl/SinnesOrgan023_low.pdf
Stefan
28.06.2009, 10:07
Quelle: www.turmdersinne.de/dl/SinnesOrgan023_low.pdf
Stefan
28.06.2009, 10:05
Auweh
Nasa Strategie.... "..Aber was der Psychologe George Stratton von der University of California in Berkeley durch seine Umkehrbrille wahrnahm, war noch weitaus bemerkenswerter: Nicht allein, dass die Szenerie auf den Kopf gestellt war. Zudem sahen die Gegenstände unwirklich aus und Teile des eigenen Körpers schienen am falschen Platz zu sein, schrieb Stratton in den Jahren 1896 und 1897." "In den 1950er Jahren führten die Psychologen Theodor Erismann und Ivo Kohler an der Universität Innsbruck Versuche mit Umkehrbrillen durch. Sechs Tage brauchten die Probanden, bis sie das Bild im Kopf völlig umgedreht hatten und normal sehen konnten. Nach Abnehmen der Brille brauchten sie nur wenige Minuten, um sich wieder an den alten Zustand zu gewöhnen. In weiteren Versuchen testeten die Innsbrucker Brillen, die seitenverkehrte Bilder lieferten. Nach mehrwöchigem Training konnten die Versuchspersonen anderen Richtung. Aber mit zunehmender Übung adaptiert sich das Gehirn wieder recht schnell an die altbekannte Situation." Quelle: www.turmdersinne.de/dl/SinnesOrgan023_low.pdf