Welches Studium sich bezahlt macht
Mit welchen Studien hat man beste Chancen am Jobmarkt? „der Grazer“ hat sich bei Experten umgehört.

(Foto: StuWo)
Was studieren? Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr unzählige Uni-Anfänger. „der Grazer“ hat sich deshalb schlau gemacht, welche Studienrichtung sich in der Berufswelt bezahlt macht – „etwa, indem man vergleicht, wie viele Arbeitslose pro Studium auf wie viele Absolventen kommen“, sagt AMS-Sprecher Hermann Gössinger.
Und die Statistik des Arbeitsmarktservice spricht eine deutliche Sprache: Geisteswissenschafter haben’s am Arbeitsmarkt eindeutig am schwersten – auf 445 Absolventen im Vorjahr kommen etwa 260 arbeitslos gemeldete Geisteswissenschafter – was eine Rate von knapp 60 Prozent ergibt! Dahinter liegen die Juristen: Auch Rechtswissenschafter tun sich mittlerweile nicht mehr so leicht, einen Job zu bekommen – die Quote an arbeitslosen Rechtsexperten liegt bei knapp 40 Prozent. Auch für Naturwissenschafter ist es entgegen landläufiger Annahmen nicht mehr so leicht, sich zu behaupten: Auf 476 Absolventen, die die Uni Graz im Vorjahr verzeichnete, kommen etwa 170 Joblose – also etwa 36 Prozent.
Gute Chancen mit BWL
Besser sieht’s bei Sozial- und Wirtschaftswissenschaftern aus: Nur etwa 17 Prozent der Absolventen sind momentan auf Arbeitssuche. Und am besten geht’s den Theologen: Die Joblosen-Rate liegt bei den Religions-Experten bei etwa 16 Prozent.
Studium wechseln
Auch der Vizerektor der Uni Graz, Martin Polaschek, sieht in gewissen Berufsfeldern Schwierigkeiten: „Man muss heute überlegen, ob man ein Massenstudium wie Jus oder Erziehungswissenschaften beginnt – die Jobs sind rarer als früher“, sagt er. Sein Rat: Keine Scheu haben, das Studium zu wechseln – und vor allem Einflüsterern nicht glauben! „Wer sagt, ein Studium sei besonders ,billig‘, dem sollte man auf keinen Fall vertrauen!“
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Sie erreichen die Autorin unter: Mag. Evelyn Peternel |
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