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05.02.2016, erstellt von ts

Mit Training dem Krebs den Kampf ansagen


Bewegung ist Medizin. Trainingstherapie zeigt enorm positive Auswirkungen rund um Therapie und Nachbetreuung von Krebspatienten.


Allein in der Steiermark erhalten jährlich mehr als 6000 Menschen die Diagnose Krebs. „Auffällig dabei ist“, so Hellmut Samonigg, Leiter der Onkologie am Uniklinikum Graz,  „dass die Zahl der Neuerkrankungen vor allem bei jüngeren Personen ansteigt.“ Ungesunder Lebenswandel mit Nikotinmissbrauch, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung gelten als die Hauptauslöser für Krebserkrankungen. Die Grazer Hautkrebsspezialistin Erika Richtig wies in diesem Zusammenhang einmal mehr auf die Gefahr durch intensive Sonnenbestrahlung hin. Aktuell leben in der Steiermark übrigens 43.000 Menschen mit Krebs. Für viele von ihnen ist er dank des enormen medizinischen Fortschritts von einer tödlichen zu einer chronischen Erkrankung geworden.
Krebs „wegtrainieren“
Immer mehr Beachtung findet in diesem Zusammenhang die sogenannte Trainingstherapie – individuelle auf den Patienten abgestimmte Bewegungs- und Sportprogramme. „Es gibt mittlerweile Studien, die den Nutzen von kontrollierter Trainingstherapie eindeutig belegen“, betont der Grazer Sportwissenschaftler Peter Hofmann. Vor allem bei Pros­tata-, Darm- und Brustkrebs sei der positive Effekt vielfach nachgewiesen. Hofmann: „Training ist wichtig in der Prävention – sodass Erkrankungen erst gar nicht entstehen. Training bewährt sich während Krebstherapien, etwa um Nebenwirkungen zu mindern, und Training hilft in der Nachsorge. So kann etwa bei Darm- oder Brustkrebs die Rückfallquote um bis zu 28 Prozent gesenkt werden.“ Da reiche es schon, so der Experte, pro Woche rund 150 Minuten in mittlerem Tempo zu marschieren: „Da reden wir noch gar nicht von einem systematischen Training.“ Wichtig sei es allerdings, dass das Training an die individuelle Situation angepasst und professionell betreut wird – von sportlichen Experimenten in Eigenregie rät Hofmann dringend  ab: „Die können kontraproduktiv sein, im schlimmsten Fall sogar   massiv schaden. Ich kenne Fälle, wo Personen durch zu viel Ex­tremsport dann wieder erkrankt sind.“ Daher: Training immer mit Arzt und Sportmediziner absprechen – das Angebot ist hierzulande noch sehr ausbaufähig, Auskünfte erteilt da aber etwa die Krebshilfe Steiermark. Hofmann ermutigt: „Mit flotten Spaziergängen oder moderatem Radfahren macht man aber auf keinen Fall etwas Falsches.“
Übrigens: Trainingstherapie zeigt sogar eine direkte Wirkung auf das Tumorgeschehen, konkret auf die Stoffwechselsituation des Tumors – dazu laufen aktuell Forschungen.







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