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10.02.2016, erstellt von ts

Graz fehlen 5000 leistbare Wohnungen


Kein Zimmer frei! Bis zu 18 Monate muss man in Graz auf eine Gemeindewohnung warten. Der Wohnungsbedarf der Flüchtlinge verschärft die Situation noch.


Mehr als 2000 Grazer warten mit Stand Jänner 2016 auf die Zuweisung einer Gemeindewohnung. Dazu kommen tausende Grazerinnen und Grazer, die in für sie viel zu teuren Wohnungen leben und noch um eine leistbare Gemeindewohnung ansuchen werden. Die notwendig werdende Wohnversorgung für Flüchtlingsfamilien, die nicht mehr in der Grundversorgung des Bundes sind, wird die Situation weiter verschärfen.  Elke Kahr, Wohnungsstadträtin: „Würden die Wohnbauförderungsmittel von Land und Bund auch zweckgebunden verwendet oder gar aufgestockt werden, wäre mehr Geld für sozialen Wohnbau da. Dazu müsste die Stadt Graz auch ein eigenes Wohnbauförderungskontingent erhalten. Bisher ist es so, dass nur gemeinnützige Wohnbauträger diese Kontingente bekommen und die Stadt Graz – immerhin zweitgrößte Stadt von Österreich – von der Bereitschaft der Gemeinnützigen zur Zusammenarbeit abhängig ist.“


Budgetloch stopfen
Was geschieht derzeit mit den Wohnbauförderungsmitteln? Kahr: „ÖVP und SPÖ verwenden einen Großteil dieser Mittel zum Stopfen von Budgetlöchern des Landes.“
In der letzten Gemeinderats­periode konnte die Stadt Graz 500 Gemeindewohnungen neu errichten, und auch für weitere 500 Wohnungen sind laut Kahr bereits die Grundstücke gesichert. „Das ist angesichts unseres sehr knappen Budgets nicht gerade wenig, aber es reicht bei weitem noch nicht.“

Lange Wartezeiten
Ein Problem sind auch die nach wie vor relativ langen Wartezeiten auf eine Gemeindewohnung. Laut Kahr wartet man zwischen vier und 18 Monate auf die Zuweisung einer Gemeindwohnung.  Auf eine größere Wohnung für eine Familie muss man auch bis zu zwei Jahre warten. Kahr: „Vor 15 Jahren hat man noch zwischen drei und fünf Jahre auf eine Gemeindewohnung warten müssen.“
SP-Gemeinderätin Susanne Bauer forderte im Gemeinderat die Erstellung eines Wohnungsberichtes als Basis für eine aktive Wohnungspolitik.







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