Pre-Party!

Pre-Party!

Erwartet hätte ich mir das nie aber tatsächlich, die erste Schulwoche der 8. Klasse war schon stressiger als das letzte Jahr. Durch die wahrscheinlich dümmste Entscheidung der Welt, nämlich dem Maturaball-Zeitungskomitee beizutreten, bin ich absolut eingespannt. Donnerstag dieser Woche war das Lehrer-Shooting angesetzt. Ja, auch die Lehrer brauchen für die Zeitung ein dem Motto entsprechendes Foto: BischGYM! 8 Jahre Training sind genug!

Erwartet habe ich, dass wir von Tür zu Tür gehen, jedem Lehrer ein Requisit in die Hand drücken (Hanteln, Springseil, Bälle,…) und innerhalb von zwei Stunden die ganze Lehrerschaft auf meiner kleinen Kamera gesammelt haben. Ganz so einfach war es leider nicht. Zum einen haben wir den ganzen Donnerstag und Freitag benötigt um pro Lehrer etwa drei bis vier Fotos zu knipsen, zum anderen sind wir noch nicht einmal fertig.

Ähnlich sieht es in Sachen VWA aus. Am Dienstag war ich so schlau mir ein Buch in der Uni-Bibliothek vorzubestellen um es dann am Donnerstag abzuholen. Zu meinem Bedauern war es dann aus irgendeinem Grund nicht da. Weil ich dann wirklich auf Nummer sicher gehen wollte, habe ich am Donnerstag gleich mehrere Bücher bestellt. Bei der Bibliothek angekommen, am Freitag-Nachmittag, bin ich mit einer leichten Tasche hinein und zu meiner Verwunderung mit einer schweren Tasche und einem extra Bücherstapel wieder heraus. Der Transport nach Hause ist mir dann durch die allseits bekannten, super pünktlichen, öffentlichen Transporte gelungen. Aber jetzt kommt der schönste Teil der Woche. Ein langes Schläfchen, das durchaus notwendig war, denn ansonsten hätte ich den Abend unter gar keinen Umständen geschafft sondern wäre schon gegen 23:00 Uhr weggebrochen.

Gegen 22:45 Uhr sind mein Freund und ich dann in der Thalia zur Seebacher-Pre-Part angekommen und an dieser Stelle ein großes Kompliment an das Maturaball-Komitee der Seebacher Schule: Die Feier war echt gut! Die Thalia ist natürlich mit ihrer drehenden Tanzscheibe besonders gut bei allen leicht Angeheiterten angekommen. Die, die schon etwas mehr intus hatten, haben sich Gott sei Dank von diesem „Wilden Ritt“ ferngehalten.

Gegen 02:00 Uhr, nachdem wir schon alle möglichen Bekannten begrüßt und auch zusammen angestoßen hatten, hat uns der Hunger ergriffen und mitten in der Nacht kann da nur eines helfen: Kapatokya. Nach einem saftigen Döner wollten wir uns eigentlich der Feier wieder anschließen, aber da mein Freund nicht unbedingt mehr in einem nüchternen Zustand war, haben unsere Begleiter beschlossen, dass es wohl das Beste wäre, wenn er heim fährt. Natürlich habe ich ihn begleitet (mehr oder weniger ein Ausweg – ich war zum wegschmeißen müde) und bin dann auch bald in mein Bett geplumpst.

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