Patchwork, Pizza und Pre-Party

Patchwork, Pizza und Pre-Party

Da meine Mutter sich am 3. November neu verheiraten wird erweitert sich unser Familienkreis. Der neue „Glückspilz“, der es mit ihr aushalten darf, heißt Luis. Seine beiden Töchter, die in meinem Alter sind und bald meine bösen Stiefschwestern werden, sind in Wirklichkeit kein bisschen böse und wir wachsen gerade alle zu einer hochmodernen Zweitfamilie zusammen. Patchwork-Familie darf ich leider nicht sagen, da ich über die genaue Bedeutung von einer zukünftigen Mathematik-Lehrerin aufgeklärt wurde: Eine Patchwork-Familie wären wir nur dann, wenn meine Mutter und ihr baldiger Angetrauter noch ein Kind bekommen würden. Um den Zusammenhalt zu stärken gibt es bei uns jetzt ein wöchentliches, veganes Familienabendessen. An dieser Stelle möchte ich gleich etwas „Werbung“ einbringen: Vegan ist das Essen, weil meine jüngere, zukünftige Stiefschwester vegan ist und jetzt auch einen neuen Job im „Swing Kitchen“ ergattert hat, dem neuen veganen Restaurant in Graz. In der kommenden Woche werde ich natürlich versuchen dieses gleich zu testen.

Mein Freund, der ein leidenschaftlicher Fußballer ist, spielt im Verein Kainbach und jedes Wochendende innerhalb der Saison wird gespielt. Dieses Wochenende gegen Andritz. Mit einigen wenigen Freunden habe ich dieses Spiel ebenso akribisch verfolgt wie ein Sturm-Fan im Liebenau-Stadion. Die Stimmung war diesen Freitag zwar nicht vergleichbar mit der, die bei einem Sturm-Spiel da ist, aber wesentlich spannender als sonst.

Am nächsten Morgen war das Motto-Shooting für unseren Maturaball und da wir ein ein sportliches Thema haben war das Shooting natürlich in einem Fitnessstudio. Für einen „interessanten“ Kontrast sind dort gut 70 Schüler in Ballroben aufgetakelt erschienen um dann mit Fußbällen und Hanteln zu posieren.

Am selben Abend hat die allgemein bekannte Feier-Lust gerufen und meine Fortgeh-Gruppe ist nach einem lustigen Vorglühen mit viel Pizza und Lebkuchen ab in die Thalia marschiert für die Pre-Party der Kirchengasse. Ich hab leider vergessen was das Motto war, aber es hatte sicher etwas mit Neon zu tun. Jeder, der wollte, wurde mit Farben angemalt, die dann durch die Beleuchtung im Neon-Licht geleuchtet haben. Leider ist es mir schon am Abend nicht gut gegangen, daher war für mich gegen 02:00 Uhr Schluss und heute liege ich toller Weise mit Fieber im Bett. Ich würde trotzdem sagen, das war‘s wert!

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