DORIANS BLOG, 1. OKTOBER 2017

DORIANS BLOG, 1. OKTOBER 2017

„Sie kann eine der ganz großen werden in ihrem Metier“, zollen ihr viele Kollegen Tribut. Mit sechs Jahren bereits wurde Melissa Naschenweng im fernen Lesachtal in die Kunst der Steirischen Harmonika eingewiesen. Und die Liebe zur Steiermark ließ sie nicht los, begann sie doch seinerzeit prompt in Graz Jus zu studieren. „Das war eine Riesenhetz – …ausserhalb der Uni!“, erinnert sich die Kärntnerin und muss verschmitzt schmunzeln, wenn sie an ihre WG in Andritz denkt, in der sie eine Zeit lang hauste. Eine Begebenheit aus dieser Zeit sorgt bei der Sängerin allerdings heute noch für Gänsehaut: „Ich habe 2009 daheim in Kärnten den Führerschein gemacht. Meine erste Ausfahrt allein war dann eben nach Graz!“ Hilfsbereit, wie man sie kennt, nahm sie dann auch noch einen anderen Studenten mit, um ihn bis vor seine Wohnungstür zu chauffieren. „Ich habe Blut geschwitzt, als ich das erste Mal hinter dem Steuer durch die Grazer Innenstadt kutschiert bin!“, so die 27jährige. Am Zielort aber passierte dann das Malheur. „Ich habe den Wagen quer über die Straßenbahnschienen der Linie 7 geparkt!“ Die Folge: Stau mit zwei Trams, viele erboste Fahrgäste, gepaart mit deutenden Autofahrern und einer schimpfenden Radfahrerin!“, erzählt die Volksmusikerin mit gesengtem Haupt. „Das war das erste und gleichzeitig letzte Mal, dass ich in Graz selber mit dem Auto gefahren bin! Seither nehme ich hier immer den Bus oder eben selbst die Straßenbahn!“ Und vielleicht treffen sie ja die Naschenweng auch in ihrer Linie – und sehen sie schmunzeln, während sich alle anderen Fahrgäste über einen Falschparker echauffieren.

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