Rom, Bus und noch immer nicht Rom

Rom, Bus und noch immer nicht Rom

Tag 1
Seit zwei Stunden sitzen wir im beengten Bus nach Sienna. Alle sind müde, die meiste Zeit bis jetzt wurde geschlafen, da wir alle gegen 04:00 Uhr aufstehen mussten. Kurze Aufklärung: Im bischöflichen Gymnasium ist es üblich in der 8. Klasse eine Reise nach Rom zu unternehmen. Dort werden Dinge wie Kolosseum, Vatikanisches Museum und sogar eine Audienz mit dem Papst persönlich abgehackt.
Da eine Busfahrt nach Rom mit 70 Schülern eindeutig zu lange wäre, machen wir einen Zwischenstopp in Sienna und nächtigen dort.
Mein Sitznachbar ist im Tiefschlaf und auch ich habe mich zum Schreiben aufraffen müssen. Um uns herum wird gefrühstückt, gespielt und Musik gehört. Eine Klopause gibt es angeblich in einer halben Stunde, und da die Bustoilette nicht sehr gut angekommen ist, wird diese von einigen Mädchen auch dringend benötigt.
  1. Die erste Pause ist vorbei und viel Geld ist an eine überteuerte Raststätte (4,20 Euro für Orangensaft) gegangen. Vor der Raststsätte war ein Pferd aus Plastik als Unterhaltung für kleine Kinder, also für uns. Weitere Pausen folgten und wir waren alle unendlich müde, als wir in San Gimignano ankamen und “erfeulicher” Weise eine Führung durch die Stadt genießen durften. Gegen 20:00 waren wir endlich im Hotel und stellten fest, dass in unserem Zimmer nur eine Steckdose für drei Personen vorhanden war, was in der Generation Handy natürlich ein großes Problem ist. Nach einem dreigängigen Abend-Menü war der Tag endlich vorbei. Wir stellten auch recht schnell fest, dass die Mädchen auch in der 8. Klasse nicht in den Jungen-Zimmern erwünscht sind und begaben uns daher recht schnell ins Bett.
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