Carpe Diem?

Carpe Diem?

6.30 morgens. „Oh nein, nicht schon wieder. Ich mag nicht aus meinem Bett.“- wäre so die typische Reaktion auf den morgendlichen Handywecker. Denn wer steht schon gerne auf? Und als jugendliche Person schon erst recht nicht, oder? Naja, eins kann ich euch sagen: Ich geh normalerweise in die Schule und ob man die Schule mag oder nicht ist Geschmackssache, heißt: Abhängig davon, ob man hin will oder nicht, steht man eben auch gerne auf oder nicht. Ich zumindest stehe trotzdem auf, wenn der Wecker läutet- ok ich drück‘ sicher auch ein, zwei Mal auf „Snooze“, aber das ist okay. Zumindest, um wieder zur originalen Story zurückzukommen: Eines habe ich zu schätzen gelernt: Je früher man den Tag beginnt, desto mehr kann man machen und in den Tag einbringen, man hat einfach wirklich ungelogen mehr Zeit. Und die ist wertvoll. Besonders für mich momentan. Denn es hat mit dem heutigen Tag die letzte Woche der Schulferien in der Steiermark begonnen und das bedeutet: Alarm, die Zeit ist knapp. Der Schulbeginn rückt an! Doch um das alles etwas entspannter zu sehen, habe ich beschlossen über die Ferien hinweg manchmal auch in den Ferien früher aufzustehen. Das alles hat auch viel damit zu tun, dass ich auch wegen meiner für Arbeit (mein Praktikantenjob, über den ich euch gerne auch noch mal einen kurzen Beitrag schreibe) recht früh aufmusste. So kommt es zu jener Tatsache, dass „Carpe diem“ (was so viel wie „Nutze den Tag“ oder auch „Genieße den Tag“ heißt) zu einem meiner Hauptmottos im Leben geworden ist, denn was ein früher Tagesstart alles auslösen kann und wie sehr man davon profitiert, hat mich schon oft begeistert, so dass ich euch heute ein Beispiel davon liefern werde.

Ich bin also aufgestanden, so in etwa um 6.38 und, um alles ein wenig lockerer zu machen, hab ich mir gleich meine Spotify-Playlist reingemacht. Musik am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Wie immer hab ich auch gleich einen Tee und ein kleines Frühstück gemacht, währenddessen Whatsapp, Snapchat und Insta gecheckt (wer kennt es nicht?) Fertigmachen, bisschen herrichten und: Outfit finden. Mein „#OOTD“ wurde dann doch relativ fad, aber gut genug für mich, in diesem Gewand allen meinen Tagesplänen nachzugehen. Was waren also die Tagespläne? Wenn ich mich so in meinem Zimmer umsah, gab es eigentlich genug Arbeit (PC, Schulkram und aufräumen) doch für den heutigen Tag wollte ich gar nicht an den Stress denken, an die langen „To-Do“-Listen und an die Belastungen-oder wie man es bezeichnen mag. Der Schockmoment war da, aber mein inneres Ich hat mir gesagt: Heute ist was anderes am Programm. Ich bin also um 9 in die Stadt gefahren, was heißt: Grazer Öffis- so gut wie immer mit BusBahnBim und TopTicket ganz unkompliziert gelöst. In der Straßenbahn bin ich nochmal kurz in mich gegangen und hab alle meine Vorhaben sortiert, mich ermutigt mir diesen freien Tag zu gönnen.

Durch Graz zu bummeln ist immer schön, ich bin ehrlich gesagt aber meistens oft zu gestresst, um mir die vielen Sehenswürdigkeiten und Häuser oder einfach auch das Getummel genau anzuschauen und Tourist in der eigenen Stadt zu sein. Jedenfalls wartete auf mich eine kleine Tummel-Einkauf-Zeug Erledigen-Tour. Als erstes hab ich mein Rad von der Reparatur geholt. Das ging ganz flott. Ich muss zugeben dass ich normalerweise immer alles mit dem Fahrrad fahre, solange das Wetter mitmacht, denn in Graz ist das total unkompliziert. Radwege und Radständer gibt’s genug (eh quasi alle Fußgängerzonen in Graz sind befahrbar, Sporgasse darf man halt echt nicht) und es ist wirklich sehr leicht, schnell von A nach B zu kommen. Ich hab das Rad am Hauptplatz vor der Sparkasse also direkt vorm Rathaus abgestellt und habe dann meine offizielle Einkaufs- und Tummelrunde begonnen. Am Programm war dann diverse Geschäfte und die Annenstraße. Dort hab ich dann auch beschlossen dem Conte, wo es echt guten Coffee to go gibt, einen Besuch abzustatten und mir einen großen Iced Caffe Latte mitzunehmen.

Ich war ich dann echt zufrieden mit meinen kleinen Einkäufen und bin wieder heim. Da ich auf der Suche nach einem neuen Handy bin, mir aber kein neues kaufen will, hab ich dann ein bisschen research-Arbeit begonnen und hab auch auf Shpock und willhaben ein paar coole Angebote gesehen. Entscheidung konnte ich noch keine treffen und mein Handy ist ja auch noch intakt. Aufpassen muss man halt, wenn man sich ein Elektronikgerät gebraucht kauft, es sollte alles ausprobiert werden, was funktionieren soll und das ist eben mein kleines Manko an der Sache, sich ein Handy zum Beispiel eben bei Shpock zu kaufen. Aber zu Shpock kann ich selbst von meinen Erfahrungen her sagen, dass ich es total praktisch und nützlich finde, die Möglichkeit zu haben, total coole Sachen zu erstehen und auch Sachen, die man selbst verkaufen will, um ein bisschen Geld loszuwerden. Außerdem gibt es richtig viele Menschen aus Graz, die diese App haben- heißt: Die Auswahl ist auch echt groß… Und man beginnt dann dort das thriftshoppen. Die Zeit vergeht echt immer viel zu schnell am Handy und Laptop. Also ich verliere den Überblick viel zu schnell und das Zeitmanagement geht dann spontan flöten, ups, egal, weitermachen… 😊

Mittagessen machen und danach mit meiner Nachbars-Hündin spazieren gehen stand dann am Programm, was mich abgelenkt hat und zu ein bisschen mehr Bewegung im Alltag bringt. (naja neben dem Radfahren und meinem nicht ganz so strengen Fitnessplan) Aber herumgehen und Nachbarschaft und Stadtviertel erkunden finde ich eigentlich recht interessant.
Soweit, so gut. Später hat es mich wieder vor den Laptop verschlagen und ich habe sicher wieder gefühlt

Ewigkeiten am Handy und eben am Laptop verbracht. Man darf das ja auch, manchmal seine Zeit auf Instagram zu verbringen und am Laptop gibt’s eben eh genug work,work,work… der Tag war all in all echt entspannt und auf jeden Fall hab ich ihn genossen und jede Sekunde genutzt, so wie man freie Tage doch immer nutzt, oder?

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