DORIANS BLOG, 22. OKTOBER 2017

DORIANS BLOG, 22. OKTOBER 2017

„Stoak wia a Felsn!“ – so präsentiert sich Stefanie Werger seit Beginn ihrer Karriere ihrem treuen Publikum. „Mir kommen fast die Tränen, aber ich habe so viele Zuschriften bekommen und mich entschlossen, wieder auf die Bühne zu gehen!“ Morgen ist es soweit, mit ihrem Programm „Schene Liada, wüde G’schichten“ wird sie ihre Fans im Grazer Orpheum in ihren Bann ziehen. „Gesundheitlich bin ich nicht mehr topfit, aber sobald ich vor den Vorhang trete, geht für mich die Sonne auf!“, freut sich die mittlerweile 66jährige. Begonnen hatte alles seinerzeit ebenfalls in Graz, genauer gesagt in Wetzelsdorf. „Die Auftritte meiner Lieblingsband Sound Selection im Cafè Christl waren ein Fixpunkt für mich!“, schwärmt das Austropop-Urgestein. Einfach hatte es die Künstlerin allerdings nicht, wollten die drei Herren die damals 19jährige Steffi doch keinesfalls mitspielen lassen. „Ich habe damals Musik studiert und mir im jugendlichen Übermut tatsächlich alles zugetraut, die Burschen sahen das anders, denn so hätten sie durch vier teilen müssen!“ Als Werger keinen anderen Ausweg mehr sah, beschwor sie sogar die „Dunklen Mächte“ – und wünschte einem Bandmitglied fiese Krankheiten. Prompt brach sich der Musiker kurz darauf beide Beine und Steffi Werger hatte ihren Job bei der Band. „Damals habe ich tatsächlich geglaubt, ich sei eine Hexe!“. Übrigens: Dass es seinerzeit noch keine Castingshows gab, bedauert sie nicht. „Wenn mich der Dieter Bohlen so behandelt hätte, wie er es gerne mit anderen molligen Mädels macht, hätte ich mich dementsprechend mit Steirischem Nachdruck dazu geäußert! So ein Wappler!“

Sie können hier nicht kommentieren.