Spiritualität und Busfahren

Spiritualität und Busfahren

Der letzte Tag in Rom ist angebrochen und niemand freut sich auf die bevorstehende Busfahrt. Aber zuerst gibt es noch einiges zu erledigen, nämlich die Besichtigung der Katakomben. Sie dauert nur etwa eine halbe Stunde und wirklich in den Katakomben waren wir knappe zehn Minuten. Ich will nicht sagen, dass wir enttäuscht waren, aber die meisten haben sich hiervon mehr erwartet. Dann noch die ein oder andere Kirche und vorbei ist es mit der Kultur. Wir sind zum „EATALY“ gefahren, eine Art Einkaufszentrum für Essen. Wir haben uns an einem der im ganzen Gebäude verteilten Stände gesetzt und wollten bestellen, doch die Karte war auf Italienisch und ohne jegliche englische Übersetzung. LEO konnte uns nicht helfen also haben wir alle einfach einen „IL GIOTTO“ bestellt, der sich als stinknormaler Hamburger herausgestellt hat. Mach ein paar Einkäufen und Besorgungen für die Fahrt, aber auch für Verwandte, ging es in den Bus und dies für etwa vier Stunden. Angekommen in Assisi waren wir noch in einer letzten Kirche für diesen Tag, aber nicht um die Architektur zu bewundern, oder die Gemälde zu analysieren, sondern um uns selbst zu finden. Uns wurden folgende Fragen gegeben:

Wer bist du?

Was magst du an dir?

Welche Eigenschaften hast du, würdest sie aber gerne verbessern?

Was denkst du mögen andere an dir?

Wenn dein Leben ein Film wäre, wie würde er heißen?

Am nächsten Tag bekamen wir ähnliche Fragen um darüber nachzudenken:

Wovor hast du Angst?

Was droht in deinem Leben zu zerfallen?

Ein spiritueller Tag ging zu Ende und somit auch unsere Reise.

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