Mein neuestes Spielzeug: Springknete

Mein neuestes Spielzeug: Springknete

Da ich derzeit sehr viel Zeit an meinem Schreibtisch vor meinem Laptop verbringe und an einer Arbeit schreibe, brauche ich zwischendurch immer wieder kurze Pausen. Diese nutze ich dann meist um mein Handy zu checken, mit meiner neuen App kroatisch zu lernen oder etwas Kleines zu essen. Anders als viele Menschen kann ich mein Handy Gott sei Dank ohne Weiteres neben mir liegen lassen, denn Ablenken kann mich nichts und niemand. Auch Musik im Hintergrund stört mich überhaupt nicht. Seit kurzer Zeit liegt nun auch eine kleine Dose neben meinem Laptop. Darin befindet sich eine blaue Masse. Was das ist? Springknete! 😛

Neulich bekam ich ein kleines Geschenk, dass ich neben dem Lernen verwenden sollte. Die Dose ist ziemlich klein und zeigt etwas Blaues im Inneren. Betitelt ist das Ding als Springknete und soll gut zu formen sein. Zudem fördert es angeblich die Kreativität und erlaubt rückstandsloses Spielen. Natürlich ist es auch für Kinder von 0-3 Jahren verboten. Na dann, klingt ja nicht schlecht. Ich muss anmerken, dass ich Knetmasse immer extrem gern hatte und mit meiner Schwester sehr oft Bäckerei gespielt habe. Dabei haben wir aus sämtlichen Farben unterschiedliche Dinge geformt und eifrig neue (fiktive) Aufträge angenommen. Da diese Springknete auch noch die Kreativität fördert, scheint sie perfekt für mich.

Vor der ersten Anwendung lese ich vorbildlich auch noch die Verwendungsanweisungen auf der Rückseite der Dose: Nach dem Spielen gründlich Hände waschen, kein Kontakt mit Augen, vor Hitze schützen, nicht essen, bla ba bla. Eigentlich alles selbstverständlich, muss aber natürlich angeführt werden. Sodann öffnete ich die Verpackung und nahm die blaue Knetmasse heraus. Der Geruch ist typisch Knetmasse, sie ist allerdings erstaunlich leicht. Auch die Konsistenz ist anders – ich kann zum Beispiel keine einzelnen kleine Stückchen abteilen. Das ist zwar ungewohnt, dafür bleiben auch keine Reste unter meinen Fingernägeln zurück. Sie lässt sich aber ganz gut formen und macht wirklich Spaß. Da diese besondere Knete ja auch Springen soll, werfe ich sie eifrig gegen den Boden und gegen Wände. Leider springt sie allerdings irgendwohin, auf jeden Fall nicht zu mir zurück. Zudem ist auch die Sprungkraft eher gering, wodurch ein Fangen ohnehin sehr schwierig ist. Sobald ich eine einwandfreie Kugel formte, funktionierte das Werfen mit anschließendem Fangen etwas besser, macht aber keinen besonders großen Spaß. Ich bleibe lieber beim Kneten von unterschiedlichen Formen. Schließlich verpackte ich meine Kunst wieder und ließ sie im geformten Zustand rasten. Als ich sie das nächste Mal herausnahm, war es sehr schwer eine neue Form zu formen. Erst nach langem und festem Kneten konnte ich die Masse neu formen.

Mein Fazit: Die Springknete ist sicherlich kein besonders langlebiges Spielzeug und auch in der Verwendbarkeit nicht perfekt. Trotzdem ist es ein lustiges Ding, mit dem ich mich gerne zwischen dem Lernen beschäftige. Zudem kann man es als Kugel auch als Stressball verwenden und je nach Laune einfach Drücken.

Eure Lena

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