Throwback Friday

Throwback Friday

Friyayyyy!
Es ist so weit, es ist schon wieder Freitag, was heißt, dass es bald ins wohlverdiente Wochenende geht, juhu!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, ich aber hab richtig großes Fernweh. Einfach weg aus Graz wäre gerade wunderschön. Am besten ins Warme, weg von den doch so düsteren und kalten Tagen hier. Irgendwie dem Alltag entfliehen können, sich keine Gedanken über etwas machen müssen – frei sein, Energie tanken.

Weil ich gerne in die Ferne würde, widme ich den heutigen Blogpost einem Urlaub, der etwas ganz Besonderes für mich war. Heuer war ich in Barcelona! Eine Traumstadt. Und was gibt es Schöneres, als in tollen Erinnerungen zu schwelgen, wenn es draußen doch schon minus Grade hat? Vor allem weil es dort warm war, sehr warm.

Es ist wie Therapie, wenn es einem mal nicht sonderlich gut geht, man gestresst ist oder sonstige Probleme hat, wenn man einfach an etwas ganz schönem festhält. Und Barcelona war mit Abstand einer der coolsten Urlaube, die ich bis jetzt gemacht habe – wobei ich mich immer und immer wieder in neue Städte verliebe, in die einen mehr, in die anderen weniger. Ich liebe es generell zu reisen, und wenn ich es könnte, wäre ich vermutlich ständig unterwegs. Aber zumindest habe ich immer etwas, worauf ich mich freuen kann, weil das ist schon ein tolles Gefühl, wenn man auf einen gebuchten oder geplanten Urlaub hinfiebern kann.

 

Naja, zurück zu meinem Throwback. 😋 Ich könnte es gerade gut gebrauchen, mal wegzukommen, und bis zum nächsten Auslandsaufenthalt schwelge ich eben in meinen schönsten Erinnerungen. Barcelona ist eine faszinierende Stadt, die Kunst, die Architektur, das Leben dort. Da es immer eine schwierige Entscheidung ist, ob man einen Städtetrip oder einen Strandurlaub macht – und ich echt beides unheimlich gerne tu – war Barcelona die perfekte Lösung. Strand UND Stadt. Der Hammer!
Ich werde euch nicht mit langweiligen Touri-Tipps nerven, da man die sowieso alle in den unzähligen Reiseführern findet und tatsächlich im magischen Internet. Eher ein paar Funfacts, die man eventuell beachten sollte. Here we go.

Busfahren. Einfach? Eher nicht! 🚌

Gerade in Barcelona angekommen, gefühlte 50 Grad und was will man da als Erstes machen, um abzuschalten? Natürlich an den Strand gehen, eh klar. Mit dem Bus eine halbe Stunde ist vollkommen in Ordnung. Was man halt wissen sollte: Busse fahren in zwei verschiedene Richtungen. Klingt logisch, ist es auch, für meine Freundin und mich war es das leider nicht, aus welchem Grund auch immer. Wir sind also in den falschen Bus eingestiegen und nach ca. einer Dreiviertelstunde bergauf fahren draufgekommen, dass wir uns eher vom Strand entfernen, als näher kommen. Ausgestiegen, auf Bus gewartet. Und ehe wir uns versehen konnten, ist der Bus auch schon an uns vorbeigefahren. Es war heiß, und wir waren irgendwo auf irgendeinem Hügel. Kleiner Tipp: in Barcelona muss man nach dem Bus winken, so wie in London. Hätten wir das bloß früher gewusst.

 

 

Partyyyy 🎉

Barcelona ist die Party Stadt schlechthin. Jeden Tag sind die bekanntesten Clubs geöffnet und IMMER ist was los. Ja, so beliebt, wie sie sind, stehen die meisten schon mal zwei Stunden an, ohne überhaupt zu wissen, ob sie dann noch reinkommen. Wenn man aber, so wie wir, sich am Strand einen „Pass“ andrehen lässt, kann man ganz einfach an der ewig langen Schlange vorbeigehen. „I Survived Barcelona“ war unser Band, mit dem hat man sich jeden Tag in einem bestimmten Pub zum Pub Crawl getroffen und hat es so in die ganzen tollen Clubs geschafft. Noch cooler: Das Band kostet vielleicht 25 €, man bekommt ein T-Shirt, jedesmal einen Welcome Shot und kann mit der Gruppe immer in die Lokale. Juhu!
Was aber sehr zu empfehlen ist, ist eine Poolparty! Das muss man ein mal gemacht haben, die Leute sind alle extrem offen und so macht das feiern dann schon viel mehr Spaß.

 

 

Google-Maps und der „schnellste“ Weg 👣

Wie ihr ja schon wisst, gehe ich gerne spazieren. Und weil wir Barcelona auch von anderen Ecken kennenlernen wollten und nicht immer nur aus dem Bus oder der U-Bahn, sind wir öfters mal zu Fuß wohin gegangen. Prinzipiell absolut kein Problem, bei 30 Grad geht das schon und Google Maps sagt eh immer, dass es höchstens 20 Minuten sind. Also keine Ahnung, was sich Google Maps dabei gedacht hat, aber meistens waren es keine 20 Minuten, sondern gleich einmal eineinhalb Stunden – eh fast dasselbe haha. Will man die Stadt also wirklich mal ein bisschen anders kennenlernen, fragt Google Maps, die schicken euch sowieso irgendwie anders.

 

Hopp Hopp zum Flughafen

Zwei Stunden früher am Flughafen zu ein, ist doch eine gute Zeit, findet ihr nicht auch? Nein! Nicht so in Barcelona. Zwei Stunden früher da, zwei Stunden bei der Security Kontrolle gestanden. Es waren die stressigsten zwei Stunden meines Lebens. Wir haben fast unseren Flug verpasst, sind gerannt um ihn zu erwischen und haben ihn tatsächlich erwischt. Nach ewigen Hin und Her telefonieren natürlich. Da wir in einen Airbus dazu gestiegen sind, hat es auch dementsprechend viele Reihen gegeben. Welche waren unsere? Natürlich Reihe 56. 56!!!! Walk of Shame war das, jeder hat uns angeschaut. Als Entschuldigung, dass der Flug fast eine Stunde Verspätung hatte, haben alle im Flugzeug eine warme Mahlzeit bekommen. Also eigentlich könnten uns die Passagiere ja alle dankbar sein. 😉

 

Barcelona ist wirklich zu empfehlen, für Partytiger genauso wie für Architekturbegeisterte. Wenn ihr also auch einfach mal abschalten wollt oder den Kopf freibekommen von allem was einen belastet oder zum Nachdenken anregt, einfach an den letzten oder einen schönen Urlaub denken, und die Welt schaut schon wieder ganz anders aus.

Bis bald,

eure Vali ♥

 

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