Wellness für den Kopf

Wellness für den Kopf

Ein sehr interessantes Gadget ist meiner Meinung nach das Kopfmassagegerät. Auch dieses gute Stück besitze ich bereits seit einigen Jahren, vielleicht sogar schon zehn Jahre lang. Das Erstaunliche: es funktioniert noch immer einwandfrei und sieht auch immer noch gleich aus.

Schaut man sich das Ding außerhalb der Verpackung an, würde man vermutlich nicht auf den eigentlichen Zweck kommen. Meine erste Assoziation war beispielsweise ein Schneebesen – sicherlich würde es auch gut zum Einrühren einer Suppe dienen. Laut Verpackung verspricht das Gerät aber einige Wirkungen, die neben dem Spaßfaktor auch ein paar sinnhafte Zweckmäßigkeiten bedeuten können. So lauten die Merkmale:

1.) Es wirkt beruhigend und damit entspannend für Muskeln

2.) ist wirksam gegen Kopfschmerzen und Verspannungen

3.) wirkt sich positiv auf die Aura aus

4.) setzt Endorphine (Glückshormone) frei

5.) fördert den Haarwuchs und

6.) ist einfach zu handhaben.

Daneben wird jedoch auch angemerkt, dass dieses Gerät kein medizinisches, sondern ein therapeutisches Instrument darstellt und die Wirkung von der Benutzung abhängig ist sowie von Person zu Person unterschiedlich sein kann.

Nun zum wirklichen Interessantem: der Anwendbarkeit. Grundsätzlich setzt man die Enden des Teils einfach an die Kopfhaut und drückt es langsam nach unten, wodurch die einzelnen Stäbchen an der Kopfhaut entlang fahren. Anschließend zieht man es wieder nach oben und wiederholt das Ganze. Dabei kann die Lage am Kopf sowie die Geschwindigkeit beliebig geändert oder das Gadget gedreht werden. Da der Effekt bei offenen Haaren am besten gelingt, muss ich meine Lieblingsfrisur immer erst lösen. Durch meine natürliche wilde Lockenpracht trage ich meine Haare nur selten offen und gelte daher als begeisterte Dutt- Trägerin. Sind die Haare aber erstmal offen oder zu einem lockeren Zopf gebunden (wobei die Frisur nach Anwendung sicher nicht mehr so gut ausschaut), kann es mit der eigenen Kopfmassage auch schon los gehen. Je nach Stärke des Drucks variiert das Gefühl. Bei sehr leichter und lockerer Anwendung empfindet mein Freund zum Beispiel ein starkes Kitzelgefühl. Ich finde es jedoch wahnsinnig angenehm, egal wie und wo ich es am Kopf anwende. Das Gesicht ist natürlich Tabuzone. Bei der ersten Anwendung bekomme ich immer Gänsehaut, danach empfinde ich nur angenehme Gefühle und fühle mich vollkommen entspannt. Da ich gerne lange Haare habe und das Gerät laut Verpackungsversprechen auch den Haarwuchs anregen soll, verbinde ich die angenehme Massage auch mit einer sinnvollen Investition in meinen Kopfschmuck.

Derzeit steht die Kopfmassage-Vorrichtung an meinem Nachttisch, damit ich es je nach Lust und Laune vor dem Zubettgehen oder dem Aufstehen anwenden kann. Auch einen alternativen Anwendungsbereich haben wir entdeckt und zwar am Knie. Winkelt man sein Bein ganz an, kann das Massagegerät auch hier verwendet werden. Der Effekt ist allerdings nicht wirklich gut – es kitzelt nur, wodurch wir diese Entdeckung auch gleich wieder verwarfen.

Mein Fazit: Das Gadget kann wirklich sehr einfach angewendet werden und erzielt trotzdem sehr gute Effekte. Ich finde es wahnsinnig angenehm, wodurch ich das Produkt durchwegs positiv bewerte. Allen die gerne am Kopf massiert werden oder auch nur einmal kurz entspannen wollen, würde ich den Kopfmassierer auf jeden Fall empfehlen. Durch die flexiblen Stäbchen kann jede Kopfform und -größe massiert werden. Ob der Haarwuchs wirklich angeregt wird oder die Aura positiv verändert wird, etc. bleibt offen.

Eure Lena

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