Die 4 Fitnesstrends, die 2018 kommen werden

Die 4 Fitnesstrends, die 2018 kommen werden

Hey ihr lieben! Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch in der Fitnessszene hat sich dieses Jahr sehr viel getan. Im heutigen Blogpost zeige ich euch die 4 Fitnesstrends, von denen ich überzeugt bin, dass sie 2018 kommen werden und sich im Breitensport endgültig durchsetzen werden. Viel Spaß beim Lesen!

Train together, sweat together – Die Community

Die großen Erfolge bei Trainingssystemen wie Freeletics und CrossFit haben es vorgezeigt – Training ohne Community ist heute ziemlich „out“. Inzwischen schießen Kurssysteme wie wild aus dem Boden, quasi überall kann man in einem Gruppentraining teilnehmen, egal ob dies nun „CrossFit“, „Body Pump“, „Zumba“, „Bikram-Yoga“, „Core-Buster“ oder sonstige kreativen Namen trägt.

Klassische Fitnessstudios werden natürlich nach wie vor vorhanden sein – der Trend der letzten drei, vier Jahre zeigte jedoch schon, dass viele Menschen viel motivierter sind (und dann auch öfter trainieren gehen), wenn sie einen „Buddy“ haben, mit dem sie die Anstrengungen der Workouts gemeinsam durchstehen können.

Natürlich wird man zwischendurch immer auch mal wieder alleine trainieren gehen müssen, aber gerade das gemeinsame Trainieren erzeugt oft (aus eigener Erfahrung vom CrossFit) ein dermaßen großes Zusammengehörigkeitsgefühl, weil man weiß, dass jeder trotz der großen Anstrengungen sein bestes gibt und deswegen auch selbst durchbeißt. Und es gibt nichts Schöneres, als den Trainingserfolg danach gemeinsam zu feiern.

Ich gehe stark davon aus, dass diese Tendenz zur Community auch im nächsten Jahr noch extrem zunehmen wird.

Geht ihr regelmäßig zu einem Gruppentraining?

Gruppentraining ist “in”!

Vernetzung der Trainingsgeräte und Fitnesstracker

Der zweite Trend, den ich 2018 ganz stark kommen sehe, ist die zunehmende Vernetzung der Trainingsgeräte, Fitnesstracker. Was in den letzten Jahren langsam begonnen hat, setzt sich auch 2018 noch schneller fort. Die Menschen möchten mehr davon wissen, wie „effektiv“ ihr Training ist, welche Leistung sie gebracht haben, wie viele Kalorien sie verbrannt haben, ob sie sich deswegen die Süßigkeiten am Abend „leisten“ können 😛 – viele dieser „intelligenten“ Geräte waren bislang eher hochpreisig und technisch komplex, nach und nach kommen jedoch immer mehr Anbieter, die die Geräte & Gadgets markttauglich und erschwinglich machen. Während ein Schrittzähler früher utopisch war, ist er heute so gut wie in jedem neuen Smartphone bereits integriert. Der Puls wird von Smart Watches getrackt. Die Kalorien über Atemluft und Widerstand errechnet, usw.

Auch in Sportarten, in denen das Tracken durch kleine Geräte bislang schwierig war, wie dem Schwimmen, oder beim explosiven Gewichtheben, gibt es inzwischen gute, kleine Lösungen, die immer genauer werden und exaktere Ergebnisse versprechen.

Mich würde es nicht wundern, wenn auch typische Trainingsgeräte (wie dem Laufband, Stepper, Kabelzug, Klimmzugturm,…) bald über eine Displayanzeige verfügen, die das genaue Tempo und die Ausführung vorgeben (bislang schon im medizinischen / therapeutischen Bereich vorhanden), als auch eine Schnittstelle beinhalten, über die man diesen Fortschritt problemlos übertragen und mit gängigen Aktivitätentrackern, Kalorienzählern & Essensjournalen, Trainingstagebüchern etc. sychroniseren und abgleichen kann.

Die “Wearables” sind alltagstauglich geworden.

Individualisierung & künstliche Intelligenz

Mit diesem Trend der Vernetzung einhergehend, werden auch die Trainingspläne immer intelligenter und werden dem Wunsch der einzelnen Menschen gerecht. Während eher nach dem Motto „one size fits all“ trainiert wurde und ein Trainingsplan erstellt wurde, dem alle folgten, geht der Trend hier nun in Richtung totale Individualisierung, dem Training unter Beachtung der Besonderheiten des eigenen Körpers, unter Berücksichtigung erfolgter Verletzungen, Krankheiten, Bewegungseinschränkungen, der Körpergröße, des Gewichts, der Umgebung, des Untergrunds, der vorhandenen Trainingsgeräte, usw.

Als Beispiel möchte ich hier nochmals Freeletics anführen, denn anhand dieser App lässt sich der Fortschritt auch gut nachvollziehen. Ich war wohl einer der ersten, die mit dem System trainiert hatten und die App bereits kurz nach dem offiziellen Launch (damals noch kostenlos ;-)) heruntergeladen hatte. Während sich die App zu Beginn rein auf wenige Übungen mit dem eigenen Körpergewicht beschränkt hatte, die dann in einer überschaubaren Anzahl von Workouts kombiniert wurden, so ist diese Version schon lange nicht mehr mit dem heutigen Stand vergleichbar. Inzwischen gibt es drei verschiedene Apps, eine für Bodyweight, eine für Running, eine fürs Gym – jede beinhaltet neben einfachen Übungen zahlreiche Workouts, Challenges, Kombination, Erklärvideos und einen Coach, der aufgrund der bisherigen User Experience und des Trainingsfortschrittes, der Geschwindigkeit, der Empfindung der Schwierigkeit, etc. ständig dazulernt und den neuen Trainingsplan für die nächste Woche dann entsprechend anpasst. Coole Sache, meiner Meinung nach aber nur der Beginn davon, wie man diese Möglichkeiten ausreizen kann. Ich bin wirklich gespannt, wie sich diese Dinge entwicklen werden, denn schließlich gibt es mit der FitApp, Runtastic, FitCraft, iPeak und vielen anderen Apps auch andere motivierte Mitbewerber, die ebenso am Fortschritt dran sind.

Untergrund, Umgebung, Trainingszustand – alles wird miteinbezogen.

Supplements

Der vierte Trend, den ich für 2018 noch stärker vorhersage, ist die noch individualisiertere Verwendung von Supplements, Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Dingen, mit denen man die eigene Leistung und Gesundheit optimieren kann.

Während ein Eiweißshake früher sehr konträre Reaktionen hervorgerufen hat, als das Sinnbild eines Bodybuilders stand und daneben quasi kaum verbreitet war, so kann man inzwischen bereits in Saftläden, Kaffees und anderen Gastrobetrieben Proteinshakes bestellen und konsumieren. Er ist damit also inzwischen vollkommen gesellschaftlich angekommen. Ich kann mich an die Zeit erinnern, als Mädels Angst hatten, rein durch Trinken des „Wundershakes“ Muskelberge aufzubauen, und Jungs dachten, dass sie dopen, nur weil sie etwas mehr Protein in flüssiger Form zu sich nehmen würden. Lustige Erinnerung! 😉

Ich denke, dass „Aufklärung“ im gesundheitlichen Bereich und neue Forschung wohl dazu beigetragen haben, dass Protein ein essentieller Bestandteil des Lebens ist und man dadurch viele dieser Ängste nehmen konnte. Und natürlich ist auch die Werbung auf diesen Trend aufgesprungen und hat nun für jede Gesellschaftegruppe eigene Produkte entwickelt, die „in“ sind. Dies erklärt auch den Hype um die „Superfoods“ und andere „wichtige“ Supplements, die man haben „muss“, um sich selbst optimieren zu können. (Leider wird dadurch auch manchmal schon die tatsächliche Ernährung vergessen!)

Ich habe am Wochenende auch einen spannenden Artikel gelesen, wonach geforscht wird, wie man in Pulverform alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine liefern kann, sodass man im weitesten Sinne gar nicht mehr von „Nahrung“ abhängig ist – interessante Vorstellung. Passt aber genau in die Richtung, in die es auch 2018 noch stärker gehen wird.

Wie optimiere ich meine Leistung, meine Optik, meine Gesundheit?

Fazit

Die Fitnessszene hat sich auch 2017 extrem weiterentwickelt und mit dem gleichen Tempo wird es auch 2018 weitergehen. Manche Dinge habt ihr vielleicht schon gekannt , die sich über die letzte Zeit entwickelt haben und nun vor dem „Durchbruch“ stehen, andere werde plötzlich dazukommen – wir werden sehen.

Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich schon auf das nächste Jahr!

Was sind eure Prognosen? Was wird der nächste große Trend 2018?

Bis nächste Woche! Euer Niko


Über den Autor

Niko ist bei Blog Acht Null unser Blogger für Sport in Graz – neben seinem Jus Studium beschäftigt er sich weiters mit Persönlichkeitsentwicklung, Mentaltraining & persönlichem Wachstum und berichtet dabei auf seinem Blog über seine Erfahrungen in Studium, Sport & Persönlichkeitsentwicklung.

http://www.julianclauskoch.com/
Bis zum nächsten Mal! Euer Niko (Bild: http://www.julianclauskoch.com/)
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