Apfelkuchen / Applepie

Apfelkuchen / Applepie

Also wer meinen Blog letzte Woche gelesen hat, der weiß, dass uns letzte Woche ein wenig Teig übrig geblieben ist und dieses Mal möchte ich mit euch ein anderes Rezept für eine Pie teilen. Nämlich rede ich hier über einen ganz klassischen Apfelkuchen. Für mich ein richtiges Wohlfühlessen an kalten Tagen, vor allem noch warm aus dem Ofen, obwohl er dann ziemlich stark blöselt, aber hey, man muss ihn ja mit niemanden teilen und dann ist die Optik auch mal egal. 😉

Da wir ja eigentlich schon die Hälfte des Rezeptes letzte Woche gemacht haben geht das heute nicht nur einfach, sondern auch richtig schnell. Denn außer Äpfeln braucht man gar nicht viel. Beginnen wir mal mit der Zutatenliste.

Zutaten:

4-5 Äpfel
4 EL brauner Zucker
2 EL Honig
2 EL Maisstärke
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
1 Zitrone (Schale+ Saft)

Dann noch:

1 Ei zum Bestreichen
2 TL Kristallzucker + ½ TL Zimt gemischt

Zuerst wird mal der Ofen auf 180°C vorgeheizt und der Teig steht schon vorbereitet im Kühlschrank und wartet auf die Fülle in seiner Hülle. 😉
Dann bleibt es euch überlassen, ob ihr die Äpfel würfeln oder in Scheiben schneiden wollt. In diesem Fall habe ich mich für die Würfel entschieden, aber auch nur, weil ich mit dem einen Teig zwei kleine Formen befüllt hatte. Wenn die Äpfel dann vorbereitet sind kommen die restlichen Zutaten dazu und alles wird gut verrührt, das könnte ein wenig dauern, da der Honig sich manchmal ein wenig sträubt. Dann lasse ich die Mischung gerne für ca. 10 Minuten ziehen, damit sich die Säfte gut vermischen können und die Stärke schon mal alles ein wenig binden kann. Danach fülle ich die Mischung in die Pieform und falls noch ein wenig Teig übrig ist, was bei mir oft der Fall ist, da ich meinen Boden eher dünner mag, dann könnt ihr noch ein wenig Verzierung ausstechen oder ausrollen. In diesem Fall habe ich die eine Pie ganz klassisch mit einem Teiggitter verziert und die andere mit kleinen Mürbteigsternen. Wenn ihr eure Pie gar nicht verziert haben wollt ist das natürlich auch okay und es tut dem Geschmack auch keinen Abbruch, aber der Teig darüber schützt die Äpfel darüber ein wenig und sie werden dann nicht so braun. Falls ihr Lust habt mit dem ganzen Teig diesen Apfelkuchen zu machen, dann fühlt euch ganz frei und macht einfach einen gedeckten Apfelkuchen daraus, nur dürft ihr dabei nicht vergessen den Deckel ein wenig einzuschneiden, da sich darunter ein ganz schöner Dampf von den Äpfeln bildet.
Zurück jetzt aber zum eigentlichen Rezept. Die Pie gebe ich dann noch gerne für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler, damit der Teig auch wirklich richtig schön kalt ist und ganz knusprig wird. Nach dem Gang in die Eishölle darf der Teig dann noch mit einem Ei bepinselt und mit der Zuckerzimtmischung bestreut werden. Danach darf er auch schon ins Warme, nämlich ins Rohr, und das für ca. 35-45 Minuten. Der Kuchen ist fertig, sobald die Oberfläche goldbraun ist.

Er ist am besten erst am nächsten Tag anzuschneiden, da sich dann der Saft der Äpfel ein wenig setzten und binden kann, aber meistens überlebt er den ersten Tag bei mir nicht, also, was soll’s. Er schmeckt garantiert so oder so. 😉

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal.

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