3 Tipps, wie ihr fit durch die Weihnachtszeit kommt

3 Tipps, wie ihr fit durch die Weihnachtszeit kommt

Kekse, Punsch, Glühwein, Süßigkeiten und Schweinsbraten: Die Weihnachtszeit soll ja eine der gefährlichsten Jahreszeiten für unsere Fitness sein. Wie ihr sicher durch diese schöne Jahreszeit kommt, fit bleibt und daneben aber auch genießen könnt, darüber schreibe ich im heutigen Artikel.

Jeder von uns hat eine ähnliche Situation wie diese wohl bereits in den letzten Jahren schon mal durchgemacht: Es geht die letzten Tage auf Weihnachten zu, die Christkindlmärkte sind schon seit Wochen geöffnet und wenn man auch nur daran vorbeiläuft, kriecht schon der herrliche Geruch von süßem Punsch und Glühwein in die Nase und der Geschmack von leckeren, gebrannten Mandeln und heißen Waffeln legt sich auf unsere Zunge. Da ist es schwer zu widerstehen, genau wie bei den selbst gemachten Keksen unserer Großmütter und dem leckeren Festtagsbraten, der in den Weihnachtsfeiertagen folgt.

Das Training wird dabei dann meist gleichzeitig zurückgeschraubt, schließlich ist die Motivation eher niedrig, die Dunkelheit und die niedrigen Temperaturen draußen machen es uns ganz schwer, unser angenehm warmes Zimmer zu verlassen, um etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Schlimm ist er schon, dieser Schweinehund. Aber diese Kekse…

Nach den Feiertagen folgt dann die Ernüchterung, gepaart mit schlechtem Gewissen und Frust, weil man einfach nicht „nein“ zu den Versuchungen sagen konnte und selbst dann nicht aufgehört hat, als man doch schon satt war. Die Waage zeigt einen deutlichen Gewichtszuwachs von mehreren Kilogramm, der sich über die Feiertage angesammelt hat (der sog. „Weihnachtsspeck“), und man gelobt Besserung, sich im neuen Jahr 2018 wieder mehr um die Gesundheit, das Training und die Ernährung zu kümmern. Aber diesmal wirklich!

Ich verfolge hier einen etwas anderen Ansatz, der mir in den letzten Jahren sehr gut geholfen hat. Ich bin der Überzeugung, dass man trotz der „Versuchungen“ fit bleiben kann und trotzdem diese schöne Zeit des Jahres auch genießen kann. Dazu gebe ich euch diese 3 Tipps, die ihr für euch testen könnt.

So kommt ihr gut durch die Weihnachtszeit

Workouts richtig planen

Wenn ihr in den letzten Jahren schon gemerkt habt, dass ihr anfällig für „Zuhausebleiben“ wegen der Bequemlichkeit seid und einen erhöhten Verbrauch von Keksen, Süßigkeiten, etc. habt, dann ist dies zugleich auch euer größter Vorteil im heurigen „Kampf“. Schließlich wisst ihr, was genau dieses Verhalten ausgelöst hat und was es euch gebracht hat.

Dementsprechend könnt ihr diese gewonnene Erkenntnis nutzen, um die letzten Tage vor Weihnachten gut durchzuplanen, am besten bis zum Jahresende, und dadurch den Versuchungen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Wenn ihr etwa wisst, dass am Abend ein gutes Essen bevorsteht, könnt ihr das Training ein paar Stunden davor planen und stellt dann sicher, dass die aufgenommene Energie dann noch besser in eure geleerten Körperspeicher kommt und die Muskeln versorgt (und nicht primär ins Fettgewebe eingelagert wird).

Wenn ihr dies macht, habt ihr schon ein tolles Erfolgserlebnis, das absolvierte Training kann dann auch nicht mehr wegfallen (im Gegensatz dazu, wenn ihr vollgestopft nach dem guten Essen gehen wolltet, das senkt die Wahrscheinlichkeit enorm!).

Ein cleveres Timing kann euch also schon mal sehr viel Frust ersparen (und wenn ihr direkt am Weihnachtstag geht, auch so manchen letzten Shoppingstress in der überfüllten Stadt 😉 ).

Niko Juranek Blog Achnull Sport Graz Kettlebell 1
Überlegt euch, wann ihr das Training absolvieren könnt

80/20 Regel

Eine weitere Erkenntnis, die ihr wohl auch schon in den letzten Jahren  gesammelt habt, ist, dass sich ein absoluter Verzicht selten nachhaltig auswirkt. Die erste Zeit geht es noch gut, wenn ihr absichtlich von den guten Keksen wegblickt – aber irgendwann kostet ihr aus Höflichkeit ja doch und dann war plötzlich der ganze Teller leer. 😉

Wenn ihr wisst, dass ihr hierfür anfällig seid, fixiert mit euch doch im Vorhinein einen Deal und seid euch bewusst, was euch gut schmeckt und ihr bewusst genießen wollt und was ihr nur deswegen mampft, weil es halt einfach da war.

Dann könnt ihr euch der 80/20 Regel bedienen. Dies bedeutet, dass ihr weiterhin darauf achtet, dass 80% der Dinge, die ihr zu euch nehmt, euch auch in euren Zielen unterstützen und weiterbringen – und die restlichen 20% könnt ihr dann mit euren Lieblingsnaschereien füllen.

Damit signalisiert ihr eurem Unterbewusstsein kein absolutes Verbot, was diese Sachen noch interessanter machen würde (wie bei kleinen Kindern 😛 ), und ihr könnt trotzdem die unwiderstehlich guten Dinge genießen (und bleibt auch selbst genießbar für eure Mitmenschen, wenn eure Laune erhalten bleibt! 😉 )

P.S: Diese Regel lässt sich auch hervorragend übers restliche Jahr beibehalten! 🙂

Probiert es mal mit dem 80/20 Prinzip!

Regeneration

Eine weitere Sache, die mir massiv dabei geholfen hat, die Weihnachtszeit fit zu überstehen, ist ein zusätzlicher Fokus auf die Regeneration und Erholung. Nicht nur, dass im Winter gerade Grippeviren und andere Infektionen herumgeistern, häufig ist das Immunsystem angeschlagen und der weihnachtliche Stress macht das ganze auch nicht besser.

Wie wäre es also mal mit Entschleunigung und einfach mal Ruhe zu geben?

Mehr zu schlafen, am Wochenende mehr Zeit mit den wichtigen Menschen persönlich daheim zu verbringen? Spaziergänge in der ruhigen Natur zu unternehmen und euer Herz-Kreislauf-System zu stärken?

Wenn ihr es wärmer mögt, ist auch der Besuch in einer Therme oder Sauna eine tolle Sache, der euch mit Sicherheit aktiv bei eurer Erholung unterstützt und eure Regeneration und Widerstandskräfte fördert (dies ist zB an trainingsfreien Tagen ideal!).

Oft laufen wir so blind vor lauter Schnelligkeit und Stress draußen herum, dass wir innerlich auf uns selbst vergessen. Nimm dir doch die Zeit und lass es dir gut gehen!

Wie wäre es mit einem Spaziergang in der Natur?

Fazit

Seid euch des Schweinehunds bewusst und plant eure Trainingseinheiten ein; genießt die weihnachtlichen Speisen nach dem 80/20 Prinzip; und nehmt für euch selbst und eure Regeneration etwas Zeit zum Abschalten.

Diese drei Tipps haben mir selbst schon sehr gut dabei geholfen, fit durch die Weihnachtszeit zu kommen, den Versuchungen von herrlichen Süßigkeiten zu entkommen, bzw. besser mit diesen umzugehen und dadurch noch besser aus der Weihnachtszeit in das neue Jahr 2018 zu starten.

Probiert es aus, ich hoffe, dass sie euch helfen.

Habt ihr noch weitere Tipps, die ihr mit uns teilen möchtet?

Ich bin auf eure Zusendungen gespannt.

Ich wünsche euch viel Erfolg & erholsame, gesegnete Weihnachten!

Bis zum nächsten Mal, euer Niko


Über den Autor

Niko ist bei Blog Acht Null unser Blogger für Sport in Graz – neben seinem Jus Studium beschäftigt er sich weiters mit Persönlichkeitsentwicklung, Mentaltraining & persönlichem Wachstum und berichtet dabei auf seinem Blog über seine Erfahrungen in Studium, Sport & Persönlichkeitsentwicklung.

http://www.julianclauskoch.com/
Bis zum nächsten Mal! Euer Niko (Bild: http://www.julianclauskoch.com/)

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