Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Also der traditionelle Wiener Kaiserschmarrn sieht ja Rumrosinen und Zwetschkenröster vor, nur bin ich leider nicht sonderlich traditionell noch bin ich Wiener. Meine Schwester mochte Rosinen nie sonderlich und da ich auch nicht sonderlich darauf bestehe, kann ich meinen Schmarrn auch gerne ohne genießen. Außerdem wird bei uns zuhause immer Apfelkompott dazu gereicht, weil wir einfach totale Apfelfans sind, und Zwetschken bei uns meist im Knödel gegessen werden. 😉

Zusätzlich verzichtet dieses Rezept auf das Trennen der Eier und ist somit ein tolles Essen für Zwischendurch, da es einfach super schnell geht. Ich will hier also wirklich keine Ausreden hören, von wegen man kann sich selbst nichts kochen, da Zeit Mangelware ist. Glaubt mir, Zeit habe ich selbst viel zu wenig.

Wir Österreicher wissen eben, worauf es ankommt. Nämlich den Schmarrn so zu nehmen wie er kommt und ihn genießen. 😉

Zutaten (für 3 Personen):

4 Eier
400 ml Milch
2 EL Zucker
140 g Mehl
1 Prise Salz
1 Schuss Mineralwasser

Für das Kompott

3-4 Äpfel (eher säuerliche)
2-3 EL Zucker
1 Zimtstange
3-5 Gewürznelken
1 Zitrone (Saft davon)
Wasser

Zuallererst werden die Äpfel geschält, in einen Topf gegeben und mit Wasser bedeckt. Ja, einfach nur bedeckt, keine Mengenangabe. Nun werden der Zucker, der Zitronensaft, die Zimtstange und die Gewürznelken in das Wasser gegeben und solange auf den Herd gestellt, bis die Äpfel weich geworden sind. Nun kommen die Äpfel samt Flüssigkeit und Topf an einen kühlen Ort oder in den Kühlschrank und warten darauf abzukühlen, und zum Einsatz zu kommen.

Wenn das Kompott dann fertig ist, kommt der andere einfache Teil (keine Sorge, ein wenig komplizierter wird das Ganze dann schon noch). Die Eier werden jetzt nämlich mit der Milch, dem Zucker, dem Mineralwasser und dem Salz glatt gerührt und im Anschluss wird das Mehl untergerührt. Nun werden nur noch ein paar Kleckse Butter erhitzt und ein Drittel des Teiges kommt nun in die vorgeheizte Pfanne mit der geschmolzenen Butter. Die Hitze muss hierfür mittel heiß sein, bedeutet, dass wenn die Pfanne zu heiß ist, der Teig schwarz wird. Also schön langsam backen!

Sobald die Oberfläche des Teiges ein wenig an Festigkeit gewonnen hat, beginnt man, die Teigscheibe mit verschiedenen Utensilien der Küche zu wenden, was möglicherweise nicht funktionieren wird, aber egal. Schließlich kommt es hier nicht auf die Optik an, sondern auf den Geschmack. Vor allem dann, wenn der Teig am Ende sowieso mit zwei Gabeln auseinander gerissen wird.

Ist der Teig nun erfolgreich gewendet, wird jetzt nur noch ein wenig gewartet, bis die andere Seite ebenfalls noch so weit ist, und wird im Anschluss dann mit zwei Gabeln, in der Pfanne getrennt. Falls hier mit den richtigen Materialien gearbeitet wird, sollte die Pfanne kein Problem damit haben.

Nun wird der Schmarren nur noch mit Puderzucker bestreut und ja, … der Kaiserschmarren ist fertig.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal.

 

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