DORIANS BLOG, 14. JÄNNER 2018

DORIANS BLOG, 14. JÄNNER 2018

Nur ein echter Könner kann einen geborenen Verlierer auf der Bühne perfekt darstellen. Reinhard Nowak ist so ein Könner. Spätestens seit dem genialen Kabarett-Quartett „Schlabarett“ ist sein Name aus der heimischen Spitzenriege der Komödianten nicht mehr wegzudenken. Der gebürtige Münchner, der ab nächstem Donnerstag übrigens drei Tage mit seinem Solo-Programm „Commissario Nowak“ im Theatercafé gastiert, denkt heute noch gerne an die verrückte Zeit mit seinen Kollegen Alfred Dorfer, Andrea Händler und Roland Düringer zurück. Auch Graz kommt in diesen Erinnerungen vor. „Wir haben nach einer Vorstellung hier noch den steirischen Wein genossen, gleich in dem Gasthof , in dem wir genächtigt haben. Der Dorfer und ich, wir haben uns ein Zimmer geteilt und sind – auf gut deutsch gesagt – blunzenfett auf unser Zimmer getorkelt!“ Dort, so berichtet der heute 54jährige, mußten sich die beiden synchron ins Waschbecken bzw. ins Klo übergeben, was sie aber nicht daran hinderte einen kühnen Gedanken in die Tat umzusetzen. „Der feine Herr Alfred hatte die glorreiche Idee, dass wir uns wieder auf den Weg zurück in die Gaststube machen sollten – allerdings nackt!“ Im Handumdrehen flitzte Nowak durch die Gänge hinunter, so wie ihn Gott einst schuf. “Unten angekommen habe ich dann aber bemerkt, dass der feige Fredi zumindest ein Unterhoserl anhatte…!“ Was soll’s – mit dieser Aktion wurde Loser Nowak trotz allem in Graz am Ende zum Winner!

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