Olivenbrot mit Feta

Olivenbrot mit Feta

Hallo liebe Leute! Hattet ihr auch gerade Lust auf frisch gebackenes Brot? Ausgezeichnet. Mich überkam dieser Drang letzte Woche und da hab ich kurzerhand mein Rezept für Olivenbrot ausgegraben, welches ich zusätzlich noch mit Feta verfeinert habe. Selbst Brot zu backen ist gar nicht einmal schwer, nur erfordert es ein wenig Zeit und Geduld. Wenn man aber zum Beispiel sowieso den ganzen Sonntag zuhause verbringt, warum ihn dann nicht sinnvoll nutzen? 😉

Für diese Brot braucht ihr auch gar nicht viel. Und falls ihr keine Oliven mögt, ich weiß, von diesen Leuten gibt es eine Menge, könnt ihr euch einfach für getrocknete Tomaten entscheiden oder einfach beides verwenden und den Feta weglassen. Ohne den Feta hält das Brot auf jeden Fall länger. Die Möglichkeiten sind unendlich, ihr könnt auch Nüsse mit in den Teig geben. Tobt euch einfach aus.

Zutaten:

500 g Mehl (ich mische immer Vollkorn und normales)
1 TL Salz
½ TL Knoblauchpulver
1 TL getrockneter Rosmarin
1 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
1 ½ TL getrocknete Chili oder grobes Paprikapulver
½ Würfel Germ/ Hefe
360-400 ml lauwarmes Wasser
180 g Oliven (gemischt schwarz und grün, entsteint und klein geschnitten)
ca. 100 g Feta

Zuerst mischt ihr einmal alle trockenen Zutaten, also Mehl und Gewürze, in einer großen Schüssel. Dann zerkleinert man die Germ und verrührt sie in einer kleinen Schüssel mit ca. 125 ml Wasser bis sie sich aufgelöst hat. Dann macht man in die trockenen Zutaten eine Mulde in die Mitte und gibt die Germ-Wasser Mischung hinein und das restliche Wasser. Wieviel Wasser man braucht hängt vom Anteil an Vollkornmehl ab, da dieses mehr Wasser benötigt. Dann kann man das Brot auch schon kneten. Solange bis sich der Teig von der Schüssel löst aber noch ein wenig klebrig ist, dann kann man die Oliven und den zerkrümelten Feta unterkneten. Aber vorsichtig, damit der Feta nicht zu stark krümelt.

Jetzt nimmt man eine frische Schüssel und ölt diese mit Olivenöl ein. Der Teig kann nun in besagte Schüssel und ebenfalls mit Olivenöl dünn beschichtet werden. Dann deckt man den Teig zu und dann kommt er für ca. 2 ½ Stunden an einen warmen Ort, um sich dort fast zu verdreifachen.

Nun gibt man den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn noch ein wenig durch und rollt ihn zu einer Kugel. Diese Kugel kommt dann auf ein frisches Geschirrtuch, welches zuvor noch bemehlt und mit Maisgrieß (optional) bestreut wird. Dann kann der Teig selbst noch eingemehlt und eingegrießt 😉 werden und wird in das Tuch eingeschlagen. Dort kann er jetzt wieder für ca. 45 Minuten liegen bleiben.

In der Zwischenzeit kann man das Backrohr auf 240°C vorheizen und einen gusseisernen Topf (ca. 20-25 cm Durchmesser) ebenfalls in den Ofen geben, damit dieser auch auf Temperatur kommen kann. Dieser Topf ist für die Luftzirkulation wichtig, damit das Brot schön fluffig und saftig wird. Falls man keinen solchen Topf hat, kann man auch einen Römertopf verwenden. Sonst kann man es auch ohne versuchen, nur auf einem Blech. Da weiß ich allerdings nicht, ob das funktioniert, da ich es selbst noch nicht ausprobiert habe.

Das Brot kommt dann in den Topf im Ofen und wird dann zugedeckt. Dort bleibt das Brot für ca. 25 Minuten, dann gibt man den Deckel vom Topf, reguliert die Temperatur im Ofen auf 230°C und lässt es dort noch für 20 Minuten zum Aufknuspern. Somit garantiert sich dann auch eine krosse Kruste. 😉 Das Brot gebt ihr gleich nach dem Backen dann aus dem Topf.

Diese Mal bestehe ich sogar darauf, dass man das Brot wirklich auskühlen lässt. Das kann wieder gut 2 Stunden dauern, aber das Warten lohnt sich wirklich. Ihr könnt das Brot nun mit einer italienischen Antipasti Platte genießen oder einfach pur essen. So oder so ein Genuss.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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