Brot

Brot

Hallo Leute, bei euch auch so ein Regenwetter wie bei mir? Immer wenn es regnet bekomme ich Lust auf ein Buch und etwas frisch gebackenes. Da es ja draußen regnet, darf es auch gerne etwas sein, was ein wenig mehr Zeit beansprucht. Obwohl ich ja zugeben muss, dass ich geschummelt habe. Ich habe getrockneten Sauerteig aus der Tüte benutzt. Ja, ein wenig schäme ich mich, aber, schließlich macht auch nicht jeder sein Brot selbst sondern kauft es. Also darf ich mir wohl ein paar kleine Hilfsmittel gönnen. 😉

Wie ich mein Mischbrot gemacht habe? Gerne verrate ich es euch. 🙂

Zutaten:

1 Pkg. Sauerteig getrocknet
500 g Weizenmehl universal
500 g Roggen-Vollkornmehl
2 TL Salz
2 TL Zucker
1 Würfel Germ
¾ l lauwarmes Wasser

Wer dann noch möchte, kann selbstverständlich verschiedene Gewürze hinzugeben, aber das ist mal mein Basic-Teig. Dafür einfach alles trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und das Wasser einrühren. Danach mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine, oder mit der Hand, zu einem geschmeidigen Teig kneten. Keine Angst, der Teig bleibt ein wenig klebrig, dafür einfach rundum mit viel Mehl bestreuen, beim Gehen legt sich die Klebrigkeit.

Danach darf unser Brot auch schon zum Gehen in unser gut bemehltes Gärkörbchen. Wer so etwas nicht hat, einfach eine Schüssel mit Öl einstreichen und dort gehen lassen.

Der Teig darf nun gut für 2 Stunden gehen und in der Zwischenzeit kann man schon, wenn man hat, einen Pizzastein in den Ofen geben und ca. 1 Stunde bei 200 °C aufheizen lassen. Wer keinen Stein hat, nimmt einfach einen gusseisernen Topf. Das genaue Prozedere könnt ihr dafür bei meinem Rezept zum Oliven-Feta-Brot nachlesen.

Ist der Stein dann heiß und das Brot gut auf das doppelte gewachsen, ist es an der Zeit das Brot auf den Stein zu stürzen und es mit Wasser zu besprühen. Mein Brot ist hier ein wenig im Körbchen angeklebt, deshalb ist es auch so wichtig WIRKLICH VIEL zu mehlen, bei mir war es etwas zu wenig, aber geschmeckt hat es trotzdem. 😉

In dieser wohligen, feuchten Wärme kann unser Brot nun gut 50 bis 60 Minuten verbringen. Fertig ist es dann, wenn es sich beim Klopfen auf der Unterseite hohl anhört.

Danach muss man es nur noch auskühlen lassen und genießen.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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