Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree

Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree

Also ich muss ja zugeben, dass dieses Gericht nicht das schönste ist, das ich je zubereitet habe. Jedoch muss ich euch mitteilen, dass es eben ab und zu eben auf die inneren Werte ankommt. Manchmal braucht man einfach so gute alte Hausmannskost, also richtiges Soulfood eben. Und weil mir genau danach der Sinn stand und ich einfach ein wahnsinniger Fan von Kartoffelpüree bin, naja, hab ich mal gekocht. Zutaten braucht man auch nicht viele. 🙂

Zutaten für 4 Personen:

500 g Faschiertes
1 Ei
1 Handvoll Semmelwürfel
½ TL Salz
½ TL Pfeffer
½ TL Knoblauchpulver

1 Zwiebel
Öl zum Braten
Wein zum Ablöschen (optional)

Meine faschierten Laibchen sind total easy und wirklich schnell gemacht, aber zuerst müssen wir erst einmal 1 Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Diese Würfel werden mit etwas Öl und Salz nun in einer Pfanne erst einmal goldig gebraten. Würde man sie roh mit in die Masse geben, wären sie nicht so herrlich süß sondern eher scharf. Das wollen wir in dem Fall nicht. Sobald die Zwiebelwürfel ein paar Minuten in der Pfanne hatten, kann man sie abkühlen lassen.

Nun geben wir alle anderen Zutaten, also Faschiertes, Ei, Semmelwürfel, Gewürze in eine Schüssel und sobald die Zwiebel abgekühlt ist, darf auch sie mit hinein. Jetzt vermengt man alles und das geht einfach am besten mit den Händen. Ist die Masse gut vermengt, kann man daraus auch schon Patties formen.

Diese werden nun bei mittlerer bis hoher Hitze auf beiden Seiten schön braun gebrannt, äh, gebraten. Sind die schön braun kann man mit etwas Wein (ich hatte nur weißen zur Hand) ablöschen, den Wein reduzieren lassen und noch mit etwas Wasser aufgießen. Danach lässt man die Sauce noch etwas reduzieren.

Zum Püree sage ich nicht viel, da ich dafür einfach nur mehlige Erdäpfel schäle, in kleine Würfel schneide, in reichlich gesalzenem Wasser koche und sie am Ende mit etwas Schlagobers zerstampfe. Püree muss bei mir nicht kompliziert sein, ich liebe es, wenn es einfach nach Erdäpfeln schmeckt. 🙂

Ein kleiner Tipp von mir ist, etwas mehr Püree zu kochen, da man so nie zu wenig hat und man aus den Resten richtig gute Dinge zaubern kann. Welche fragt ihr euch nun? Da müsst ihr wohl nächste Woche wieder vorbeilesen. Da zeige ich euch dann das perfekte Rezept für übrig gebliebenes Püree.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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